Arbeiten in einem agilen Team: Das kann ich nach dem ersten Dreivierteljahr berichten

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Wie fühlt sich agiles Arbeiten eigentlich an? Unsere Lektorin berichtet als Quereinsteigerin.

Das erwartet Sie in diesem Beitrag:

Im Folgenden erläutern wir die Bedeutung der agilen Arbeitsweise in einer (noch) kleinen, aber feinen agil arbeitenden Unternehmensberatung. Wir berichten aus der Perspektive einer Quereinsteigerin in der Stabsstelle Unternehmenskommunikation, seit neun Monaten im Unternehmen. 

Arbeiten bei Agile Sales Company: Wie fühlt sich das an?

Wer ist die Agiles Sales Company – und was macht sie?

Was ist besonders an der Agile Sales Company?

Fazit und Erkenntnisse zum agilen Arbeiten

    

Arbeiten bei Agile Sales Company: Wie fühlt sich das an?

Die Anfrage kam für mich völlig überraschend: Es erreichte mich im Urlaub eine Nachricht über Xing, dass jemand genau mit meinem Profil als Lektorin gesucht wird. Ob ich Interesse hätte?
Von agilem Arbeiten hatte ich bis zu diesem Moment noch nie gehört. In einem Telefoninterview wurde für mich aber sofort klar, dass die Mitarbeit in einer Beratungsfirma, die in Kompetenzteams „agil“ arbeitet, sehr, sehr spannend sein wird.

Ich war natürlich neugierig auf das erste Kennenlernen. Die Chefin begegnete mir sehr offen und wertschätzend – sowas war ganz neu für mich. Von den Inhalten der Tätigkeit war ich ebenfalls sofort begeistert. Anfangs war ich zwar noch teilweise woanders gebunden, da kam es mir besonders entgegen, dass die Arbeit im vertrauensvollen Miteinander teilweise im Home Office erledigt werden kann – und Meetings auch mal als Videokonferenz stattfinden können.

Da hatte ich also Germanistik studiert, arbeitete nur neben dem Hauptberuf als Zeitungskorrektorin... „Aber nichts im Leben macht man vergeblich“, wie mein kluger Vater schon immer sagte. Es sind nun sehr intensive, neue und vor allem bereichernde Erfahrungen.

 

Wie fühlt sich „agiles Arbeiten“ für jemanden aus „konventionell“ arbeitenden Unternehmen konkret an?

„Scrum, Daily Stand-ups, Design Thinking“: Das alles bedeutete für mich eine komplett neue Welt. Agiles Arbeiten erzeugte dann ein ganz neues Verständnis von „Teamwork“: Bisher hatte ich nach der Einarbeitungszeit früheren Tätigkeiten fast nur dann Kontakt zu Kollegen, wenn Hilfe gesucht oder angeboten hatte – oder sich zufällig begegnet ist.

Meine erste Hürde war, das für mich vorher ja noch unbekannte agile Mindset zu verstehen. Bisher kannte ich nur das Geltungsbedürfnis und Erfolgsstreben von einzelnen Mitarbeitern und Führungskräften. Es wurden auch nur Einzelleistungen honoriert. Wie sollte das funktionieren, dass nur noch das Teamergebnis zählt?

Durch die nun gelebten agilen Arbeitsmethoden wurde mir der Unterschied zum weisungsgebundenen Arbeiten im abgekapselten Einzelbüro so richtig klar: In meiner neuen Arbeitsumgebung ist es das genaue Gegenteil zu hierarchisch organisierter Arbeit. Aber das klappt deutlich besser: Ergebnisse kommen viel schneller zustande mit agilen Routinen in Kooperation. Auch Verantwortlichkeiten und Entscheidungen (und damit verbundene Veränderungen, Freiheiten und Pflichten) verlagern sich auf unser gesamtes Team.

Wer sich wohlfühlt in weisungsgebundenen, wiederkehrenden Routineaufgaben, wird es in einer agilen Arbeitsumgebung schwer haben. Oder über sich selbst hinauswachsen.

Die Verantwortung dafür, dass die Aufgaben und Projekte laufen, steigt mit der Agilität. Dafür ist der Austausch mit dem Team engmaschig, denn das Miteinander wird großgeschrieben. Selbstorganisation ist besonders gefragt, wenn im Homeoffice gearbeitet werden darf.

Wenn die Arbeit nun eigenverantwortlich organisiert wird, lernt man sich selbst besser kennen und wächst an seinen Herausforderungen. Das disziplinierte Arbeiten (aber irgendwann auch Feierabend machen!) im Homeoffice ist einer meiner vielfältigen Lernprozesse...

Wir benutzen unter anderem ein professionelles Aufgabenmanagement-Tool, wo man sich seine Aufgaben heranzieht. Aber eigenverantwortliches Arbeiten bedeutet für mich auch, priorisieren zu lernen und den Überblick zu haben.

 

Wer eignet sich überhaupt für agiles Arbeiten?

Grundsätzliche Charakterzüge sollten für agiles Arbeiten vorhanden sein. Wichtig sind beispielsweise Flexibilität, Lernbereitschaft, die Bereitschaft und Fähigkeit zu aktivem und passivem Feedback, ein sich-Einbringen-wollen und eben Selbstorganisation. Wir lernen, Entscheidungen zu treffen, einfach mal loszuschaffen, und dann in einer Korrekturschleife aus dem Ergebnis zu lernen. Der kontinuierliche Verbesserungsprozess ist uns sehr wichtig.

Am eigenen Beispiel sehe ich: Jahrelange professionelle Erfahrung hatte ich bereits im Lektorat von Texten, aber kaum eigene Schreibpraxis. Unsere Geschäftsführerin hat aber gesagt: „Du kannst das – und du machst das”. Ich bin an der Aufgabe gewachsen. In der Examensarbeit ging es damals ja auch ganz prima. Das „weiße Blatt“ vor neuen Aufgaben ist nun kein Angstgegner mehr. Ich habe die Gefahr erkannt und weiß, welcher „Prokrastinationstyp“ ich bin.      

Wir entwickeln uns alle ständig weiter. Das motiviert! Und erfreulicherweise schüttet das Gehirn dabei das „Glückshormon“ Dopamin aus. Dadurch wird unser „Belohnungszentrum“ im Hirn stimuliert, der Mensch fühlt sich glücklich und hat noch mehr Freude bei der Arbeit. So geht es mir jedenfalls.

 

Köpfe für Ideen und Köpfe für die Umsetzung: Cross-funktionale Teams sind kreativer und produktiver.

    

Die Vielfalt bei Agile Sales Company hat System: Das Team ist bewusst cross-funktional besetzt. Aber vor allem sollten die Menschen zum Team passen. Neu war für mich, dass in jedem der Meetings durch gegenseitige Inspiration ständig neue gute Ideen entstehen. Die Themen werden dabei ganz rasch weiterentwickelt und umgesetzt.

Dank agiler Routinen treffen wir uns regelmäßig. Durch die diversen Spezialgebiete im gesamten Kollegium ergeben sich neue Blickwinkel auf die Themen, die uns hauptsächlich beschäftigen, wie Business Development, Scrum, VUCA, Change-Prozesse und New Work. Beispielsweise entstehen neue Ideen innerhalb der Aufgabenplanung, über die grafische Aufbereitung, sprachliche Feinheiten oder mediale Unterstützung in den verschiedenen Phasen eines Projekts.

Wir erkennen an uns selbst, was wir unseren Kunden empfehlen: Eine Arbeitsgruppe, die mit unterschiedlich-vielfältig qualifizierten Mitarbeitern besetzt ist, wird viel mehr innovative Ideen zusammenbringen als ein einziger heller Kopf alleine.

Aus der großen Bedeutung unserer Content-Produktion war dann der Wunsch entstanden, jemanden zu haben, der im Schreiben neuer Inhalte unterstützt. Und mit einer Lektorin zusammenzuarbeiten für die Qualitätssicherung sämtlicher schriftlicher Kommunikation, was darum mir übertragen wurde.

Das Team besteht derzeit aus Trainerinnen, IT-Fachleuten, Textern, Grafikerinnen, dem Lektorat, der Administration – und einer Werkstudentin. Wir fühlen uns auch dem Nachwuchs verpflichtet und binden gerne Werkstudenten mit ein, für die alles noch neuer ist als für die „alten Hasen“ – Stichwort Lernkultur.

Wir haben Freude an unserem Job. Die Firma ist grundsolide aufgestellt und bereits zum Jahresbeginn sind die Auftragsbücher voll. Wir freuen uns sehr, dass sich treue Kunden immer wieder mit neuem Bedarf an uns wenden. Neue Kunden kommen schon durch Weiterempfehlung dazu – und damit ändern und erweitern sich unsere Aufgaben schnell. Unser Angebotsspektrum, beispielsweise die Inhalte unserer Workshops und Barcamps, passen wir ständig an, denn der Kundenbedarf ist der Dreh- und Angelpunkt für unser Tun.

 

Wer ist die Agile Sales Company – und was macht sie?

Die inhabergeführte Agile Sales Company ist im Grunde längst kein Start-up mehr, sondern schon eine erfolgreich etablierte Unternehmensberatung. Wir unterstützen Vertriebsprofis und die, die es noch werden wollen.

Als Agile Sales Coaches bieten wir Workshops und Seminare an zu allen Themen rund um den Kundenkontakt, zum Vertrieb und zu Agilität. Wir schulen Verkaufsteams und Verkäufer dabei, durch agile Arbeitsmethoden erfolgreicher zu werden, und wir unterstützen sie systematisch, dadurch mehr Gewinn zu generieren. Beispiele sind Schulungen für agiles Projektmanagement im Vertrieb und agile Verkaufstrainings. Unsere Kunden lernen dadurch, noch besser mit dem gewandelten Marktumfeld aus Globalisierung und Digitalisierung umzugehen.

Die Geschäftsführerin Halina Maier ist unter anderem Trainerin. Sie hält Vorträge zu verschiedenen Themen, unter anderem in der Privatwirtschaft und an der Uni. Sie publiziert regelmäßig Artikel und Blogs in sozialen Netzwerken und arbeitet aktuell an ihrem zweiten Buch.

Die Agile Sales Company informiert und publiziert regelmäßig. Das machen wir, um unsere Ideen in die Vertriebswelt zu tragen und um präsent zu sein als kompetente Kontaktpersonen für alle Fragen und Herausforderungen in Vertrieb, Business Development und Agilität.

Eines der wichtigsten Prinzipien des agilen Vertriebs ist Wissensteilung. Wir ermuntern Vertriebskollegen dazu, zusammen am gemeinsamen Ziel zu arbeiten.

Unser Motto: „We do what we preach.” Wir teilen also unsere Expertise in vielen Publikationen und bei Vorträgen. Themen sind beispielsweise Verkaufen, agile Arbeitsmethoden, agile Transformationsprozesse in Teams und Selbstorganisation. Wir informieren beispielsweise unsere Kunden, Interessenten, Fachleute und „agile Neueinsteiger“ online und offline in Blogs und Whitepapers über die Inhalte unserer Arbeit:

  • Blogbeiträge liefern Ihnen gut zusammengefasst einen informativen Mehrwert für Ihre Arbeit. Beispiele: „Barcamp“, „Richtig Entscheidungen treffen“ oder „Umgang mit Reklamationen“.
  • Whitepaper behandeln ausgewählte Themen ausführlicher. Sie sind informativ wie ein kurzes eBook. Beispiele sind „Agile Transformation: Gruppenbildungsprozesse erzeugen Teamdynamik“ oder „Agiles Projektmanagement“.
  • Seminarunterlagen für die Teilnehmer der Workshops und Seminare sind selbstverständlich professionell aufgearbeitete Handouts mit Fotoprotokoll als nachhaltige Arbeitshilfe.
  • Soziale Medien wie Xing, Facebook, Twitter und Instagram nutzen wir beispielsweise, um aktuelle Kommentare und Veranstaltungshinweise zu posten. Zunehmend lassen wir unsere Follower am aktuellen Stand unserer laufenden Projekte teilhaben.

 

Was ist besonders an der Agile Sales Company?

In traditionell arbeitenden Unternehmen werden häufig Führungskräfte mit einem eigenen Mitarbeiterstab eingesetzt. Diese führen das aus, was die Vorgesetzten anweisen, entscheiden und verantworten.

Bei der Agile Sales Company werden dagegen vielseitig qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichberechtigt als wichtige Ressource geschätzt. Die Teammitglieder denken und arbeiten eigenverantwortlich mit, geben wertvollen Input und übernehmen Verantwortung für die inhaltliche Gestaltung der Aufgaben. Das ist in agilen Teams unverzichtbar und daher eine wesentliche Komponente von agiler Team- und Projektarbeit.

Wir haben als agil arbeitendes Team eine gemeinsame Vision und gemeinsame Arbeitsroutinen, um eine Aufgabe im Sinne des Kunden zu lösen. Agile Teams entwickeln effektive Formen der Zusammenarbeit. Maßgeblich für den Projekterfolg ist die Frage, ob den Teammitgliedern im Prozess zu agiler Projektarbeit genügend Raum geboten wird, die individuellen Potentiale zu entfalten.

Unser Credo ist: Individuen und Interaktion sind wichtiger als Prozesse und Werkzeuge. Mit dieser Verschiebung der Priorisierung fällt das Ergebnis so aus, dass der Kunde zufriedene und noch effizienter arbeitende Mitarbeiter hat. Das ist bei auch uns klar der Fall. Alle werden gefördert und in Aufgaben eingebunden. Man wächst beruflich und persönlich an seinen kleinen und größeren Herausforderungen.

 

Agiles Arbeiten bringen wir unseren Kunden bei – und praktizieren es natürlich auch selbst

 „Das“ Besondere an der Agile Sales Company besteht aus vielen Merkmalen. Zum Beispiel die Agile Organisation: Die Strukturen sind dezentralisiert, die Hierarchie ist flach, es wird vernetzt in Rollen gearbeitet. Das heißt, wir sind gleichberechtigt und haben keine „Titel“, sondern agieren in Funktionen, Positionen oder Aufgabenstellungen, die die Teammitglieder haben. Beispielsweise, weil sie bereits in bestimmten Bereichen Qualifikationen, Erfahrungen oder Arbeitsschwerpunkte haben.

Die Teammitglieder sind interdisziplinär aufgestellt. Persönlich sind alle vielseitig interessiert, lernbereit und gehen produktiv mit Herausforderungen um. Wichtige Eigenschaften unserer Unternehmensführung sind Coaching und Feedback. Vorschläge werden von allen aufgegriffen und weiterentwickelt. Ganz stark ausgeprägt ist die Lern- und Fehlerkultur, die mit der für uns zentralen Kundenorientierung einhergeht. Agile Rituale unterstützen dabei. Sie schaffen nachhaltige Strukturen für die kontinuierliche Verbesserung.

Die agile Strategie lautet bei allen Aufgaben: Vorrangig ist die flexible Reaktion auf die sich ändernden Bedarfe und Anforderungen der Kunden. Das ist wichtiger als etwa ein starres Befolgen eines Jahresplans. Das Miteinander ist gekennzeichnet von Sympathie, Respekt, gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung.

Gemeinsam wird an der inhaltlich-strategischen Ausrichtung gearbeitet und festgelegt, welche Themen und Aufgaben zu erledigen sind, um die Ziele zu erreichen. Dann geht es weiter mit dem Pull-Prinzip: Jedes Teammitglied zieht sich dann die Aufgaben, die ihm am meisten liegen. Ein Beispiel: Wir verstärken unsere Social Media-Aktivitäten auf Xing, Facebook, Twitter und Instagram. Dafür hat sich jeder die Plattform zum Bespielen ausgesucht, die ihm am meisten liegt.

Komponenten wie die Einbindung aller, thematische Vielfalt und Eigenverantwortung fördern die intrinsische Motivation. Wir identifizieren uns mit unseren Aufgaben – die herausfordernd sind im rechten Maße – und sind alle sehr engagiert und mit großer Freude bei der Arbeit.

 

Was sind unsere Werte?

Wir finden, dass die Arbeit mit unserem agilen Ansatz leichter und erfolgreicher funktioniert. Unsere Kunden unterstützen wir dabei, ihren Umsatz zu steigern, indem sie mittels agiler Rituale kontinuierlich ihre Kommunikation verbessern. Das ist uns ein wichtiger Antrieb.

Transparenz ist einer unserer wichtigen Leitsätze. Alle sind informiert über die Auftragslage, den Kundenbestand und darüber, woran wir arbeiten. Kunden und Interessenten sind bei uns herzlich willkommen. Beispielsweise bei unseren Team-Meetings oder beim „Job-Shadowing“ können sie erste eigene Eindrücke von unserem Konzept erhalten.

Die Agilen Rituale wenden selbstverständlich auch wir an und erzeugen ein Arbeitsumfeld für weitere kontinuierliche Verbesserung: Wie in den Coachings für unsere Kunden werden dadurch auch wir effizienter in unserer täglichen Arbeit und bei Projekten.

Unser „Wir-Gefühl“ geben wir an unsere Kunden weiter. Wir haben den Mut, nach einem fix durchlaufenen agilen Prozess mit unserem neuen Produkt an die Öffentlichkeit zu gehen. Anregungen beispielsweise von Seminarteilnehmern lassen wir sehr gerne in unsere Arbeit und unsere Dienstleistungen einfließen.

Ein weiterer unserer Werte klingt ganz schlicht. Es ist das aktive Zuhören als Grundvoraussetzung für jede zwischenmenschliche Interaktion: Mit Kunden, im Kollegium – und auch in unserem privaten Umfeld. Es ist viel mehr als ein Ausdruck von Höflichkeit und Wertschätzung; es umfasst die wichtigsten Aspekte unserer Kommunikation. Auch bei der Agile Sales Company hören wir uns gegenseitig zu.

 

Es ist wie eine Schwangerschaft: Aus der Wunschvorstellung entwickelt sich ein neues Leben.

Agiles arbeiten – das erzeugte bei mir anfangs noch ein Bedürfnis nach „Netz und doppeltem Boden“. Aber die Arbeitsstrukturen sind durch die Anwendung der agilen Routinen eigentlich klarer als in „konventionellen“ Arbeitsumgebungen. Das hilft mir, schneller zu erkennen, wenn etwas hakt. Beispielsweise mit den regelmäßigen Meetings, den Dailies und Reviews, gibt es zeitnah die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Hilfe zu holen und Lernerfolge zu reflektieren.

Mit den agilen Arbeitsmethoden einher geht bei uns die Ausstattung des gesamten Teams mit professionellen Tools (Hard- und Software) sowie mit regelmäßigen Strategiesitzungen, etwa für neue Inhalte oder die mediale Vermarktung unserer Arbeit.

 

Wichtige Erkenntnisse aus meinen ersten neun Monaten agiler Arbeitsweise

Perfektionsansprüche an sich selbst – ein typisch deutsches Klischee, wie ich finde – werden getrost beiseitegeschoben. Wir lernen, auch mal was „quick and dirty“ zu produzieren. Das Rausgehen damit lohnt sich „trotzdem“, denn unsere Erkenntnisse aus den Ergebnissen setzen wir zur weiteren Verbesserung um. Wir haben dafür unser wöchentliches Review als „Lern-Meeting“, in dem wir unsere Erfolge und Misserfolge besprechen und konkrete Verbesserungen beschließen.

Ich persönlich bin ein Typ, der lebenslanges Lernen gut findet. Man belohnt sich ja sogar selbst für die Aneignung von neuem Wissen und neuen Kompetenzen. Das macht Spaß – vor allem, wenn es sich um Themen handelt, die uns persönlich interessieren. Das ist für mich bei den vielfältigen Aufgaben unserer Firma der Fall. Wir finden Erfüllung in unserer Arbeit, die wir sinnstiftend finden.

Die Fehler- und Lernkultur in dieser Firma tut mir persönlich sehr gut: Niemand fristet im agilen Kontext sein Dasein als Einzelkämpfer. Erfolge werden im Team gefeiert.

Wir haben einen „Helfertrieb“, und unterstützen unsere Kunden und uns gegenseitig wirklich gerne. Das macht sehr große Freude bei der Arbeit und gibt uns ein mega Wir-Gefühl.

Von | 13. Jun 2019|

Katrin Viktoria Bolsinger